Coaching von Hund-Mensch-Beziehungen
Ein gutes Hund-Mensch-Team – wer wünscht sich das nicht?
Wenn du an der Beziehung zu deinem Hund und an eurer Teamfähigkeit arbeiten möchtest, dann unterstütze ich dich als Menschen dabei. Es geht hier nicht um ein klassisches Erziehungs- oder Gehorsamstraining oder eine Hundeausbildung! Es geht darum, zu verstehen, was für euch als Team eine gute Beziehung ausmacht, wer von euch welche Ressourcen und Stärken mitbringt und wie sie teamorientiert eingebracht werden können, um eine gute Beziehung und Bindung und damit ein ausgeglichenes Zusammenleben zwischen dir und deinem Hund zu fördern.
Welche Aspekte tragen zu einer guten Hund-Mensch-Beziehung bei?
- Respekt
Respektvoller Umgang miteinander ist entscheidend für eine gute Hund-Mensch-Beziehung. Das bedeutet, die Bedürfnisse, Grenzen und Persönlichkeit des Hundes (und deine eigenen!) zu respektieren und ihn als eigenständiges, fühlendes Lebewesen zu behandeln und sich als Menschen als ebensolches zu erkennen.
- Kommunikation
Eine klare Kommunikation zwischen Hund und Mensch ist wichtig, um Missverständnisse und Konflikte zu vermeiden bzw. aus dem Weg zu räumen und eine harmonische Beziehung aufzubauen. In einem guten Hund-Mensch-Team können die Mitglieder offen, ehrlich und respektvoll miteinander kommunizieren; sie hören einander zu, tauschen Informationen aus und geben konstruktives Feedback. Dazu ist es unabdinglich, sich als Mensch mit dem Ausdrucksverhalten von Hunden auseinanderzusetzen. Hunde setzen sich ständig mit unserem Verhalten auseinander – man sagt, sie kennen uns oft besser als wir uns selbst. Sich selbst und seine eigene Ausdrucksweise zu reflektieren ist also ebenfalls essenziell. Denn nur mit diesem Verständnis kannst du situationsangepasst differenziert und fair mit deinem Hund kommunizieren.
- Konflikte
Konflikte sind unvermeidlich (und wichtig!), und ein gutes Hund-Mensch-Team kann produktiv mit ihnen umgehen. Bei einer guten Hund-Mensch-Beziehung können bei Meinungsverschiedenheiten Kompromisse gefunden und gemeinsam Lösungen erarbeitet werden. Dabei wissen die Teammitglieder um ihre Stärken und Schwächen und unterstützen und ergänzen sich gegenseitig. Ein Verständnis für das Thema Bedürfnisse und Kommunikation ist hier sehr wichtig. Fairness spielt hier eine wesentliche Rolle, denn Fairness heißt, sowohl deine eigenen Möglichkeiten als auch die deines Hundes zu identifizieren, aber auch Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren bzw. respektvoll durchsetzen zu können. Führungskompetenz hat insofern mit Fairness zu tun, als dass du dir bzw. deinem Hund nur das zumutest, was ihr auch bewältigen könnt. Ein Verständnis darüber kann den Alltag wesentlich erleichtern.
- Orientierung
Eine gute Orientierung aneinander bedeutet, dass Nähe und Distanz von Mensch und Hund der Situation angemessen sind. Zu viel Nähe (z. B. Hund stalkt seinen Menschen oder Mensch stalkt seinen Hund) kann sich genauso ungünstig auf die Hund-Mensch-Beziehung auswirken wie zu viel Distanz. Durch das Setzen und Erfahren von Grenzen geben die Teammitglieder einen sicheren Rahmen vor, in dem sich jeder frei bewegen und agieren kann.
- Verantwortlichkeiten
In einer guten Hund-Mensch-Beziehung kennt jedes Teammitglied im Großen und Ganzen seine Rolle im Team und versteht seine Verantwortlichkeiten. Akzeptanz anstelle von reinem Gehorsam ist hier ein wichtiger Faktor, der ggfs. erst erarbeitet werden muss. Zuständigkeiten können bei Bedarf neu verteilt werden. Ein gutes Team ist flexibel und anpassungsfähig und kann sich verändernden Umständen und Anforderungen anpassen.
- Geduld & Verständnis
Geduld und Verständnis sind wesentliche Bestandteile einer guten Hund-Mensch-Beziehung. Der Mensch sollte zum einen geduldig mit seinem Hund sein können, wo es nötig ist und ihm angemessen Zeit und Raum geben, sich zu entwickeln und zu lernen, ohne dabei das Fordern und Fördern zu vergessen; zum anderen sollte der Mensch geduldig und verständnisvoll mit sich selbst umgehen können und selbst bereit sein, sich weiterzuentwickeln. Unsere Hunde sind oft sehr verständnisvoll mit uns Menschen und vergeben uns täglich, dass wir nicht perfekt sind. Umgekehrt sollten wir Menschen verstehen, dass ebenso vermutlich kein Hund perfekt ist – und wir Menschen auch nicht. Hier stoßen wir an die Themen Empathie und Selbstmitgefühl.
- Gemeinsame Aktivitäten
Zeit miteinander zu verbringen und gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen, stärkt die Bindung zwischen Hund und Mensch. Das können nicht nur gemeinsame Spaziergänge, sondern auch Trainingseinheiten (z. B. Hundefitness oder Tricktraining) und Spiele (z. B. soziale Spiele, Such- oder Schnüffelspiele) sein, sondern auch gemeinsame Ruhephasen und Kuschelzeit. Herauszufinden, was für euch als Team geeignet ist, ist eine wichtige Grundlage für eine gute Beziehung und Bindung.
- Vertrauen
Eine gute Beziehung zwischen Hund und Mensch basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Der Hund sollte sich darauf verlassen können, dass sein Mensch für ihn sorgt, ihn insofern schützt, als dass er ihm einen sicheren Rahmen gibt, ihn versteht und seine grundlegenden Bedürfnisse erfüllt. Gleichzeitig sollte der Mensch seinem Hund ebenso Vertrauen entgegenbringen können und ihm nicht bis ins kleinste Detail alles vorschreiben oder ihn permanent gängeln. Die Themen Kontrolle und Sicherheit können hier ebenfalls wichtig sein.
- Fürsorge und Liebe
Eine gute Hund-Mensch-Beziehung zeichnet sich selbstverständlich auch durch Fürsorge, Zuneigung und Liebe aus. Der Mensch sollte sich um das physische und psychische Wohlergehen seines Hundes kümmern, ihn angemessen versorgen und ihm angemessen Liebe und Aufmerksamkeit schenken. Ebenso wichtig ist die Selbstfürsorge des Menschen, denn wenn es uns selbst gut geht, fällt es uns viel leichter, für andere zu sorgen.
Indem wir diese Aspekte in unserer Beziehung zu unserem Hund pflegen und fördern, können wir eine vertrauensvolle und erfüllende Beziehung zueinander aufbauen.
Ich finde:
Eine gute Beziehung ist nur dann gut, wenn es auch Konflikte geben darf. 😉
Denn nur so können wir uns weiterentwickeln.
Interessiert? Dann melde dich gerne bei mir oder buche eine Coaching-Einheit.
Coaching von Hund-Mensch-Beziehungen
60 min: 89,- Euro
5x 60 min: 415,- Euro
10x 60 min: 800,- Euro
Jede weitere 15 min werden entsprechend des o.g. Stundensatzes berechnet. Alle Preise verstehen sich inkl. 19 % Mehrwertsteuer.
Termine werden individuell vereinbart. Eine Absage muss mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin erfolgen, andernfalls wird die Einheit regulär in Rechnung gestellt.
Das Coaching findet entweder bei dir zuhause in und um Wiesbaden & Mainz statt (ggfs. fallen Fahrtkosten an) oder Outdoor in diesem Bereich, auf einem Hundeplatz oder in einer Physiotherapiepraxis. Manche Coaching-Themen können ggfs. auch via Zoom beleuchtet werden.
Ein Coaching ersetzt weder die Hundeerziehung noch eine Psychotherapie, daher erlaube ich mir, bei Bedarf Themen, die mehr in die Bereiche Erziehung oder Verhaltensproblematiken ragen, an entsprechende Fachkräfte für deinen Hund bzw. für dich abzugeben.
inkl. MwSt.
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